Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG: schnelle Überbrückungshilfe für bewährtes Geschäftsmodell

„Aus unserer Erfahrung kann ich nur sagen: Die Zusammenarbeit mit der Commerzbank und der KfW bei der Überbrückung unseres Liquiditätsengpasses hätte nicht besser laufen können. Eine solche Situation war für uns absolutes Neuland, aber dank des guten Kontakts zur Commerzbank konnten wir die Hilfsprogramme zügig in Anspruch nehmen. Alle Beteiligten haben sich dabei mit vollem Engagement eingebracht und waren immer für uns erreichbar – wenn es sein musste, auch nach Feierabend. Ich habe großen Respekt vor dem, was da geleistet wurde. Darin schließe ich ausdrücklich auch den Pragmatismus und die Schnelligkeit ein, mit denen in Berlin der Rahmen für die Unterstützung der Unternehmen geschaffen wurde.“

Ralf Hausmann, kaufmännischer Leiter der Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG

Das Unternehmen: auf Full Service eingerichtet

Seit 1964 stärkt die Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG in Bielefeld als Verbundgruppe für Möbelhäuser die Marktposition ihrer rund 200 Mitgliedsunternehmen. Zu ihnen gehören über 400 Einrichtungshäuser, Fachmärkte oder Abholmärkte vor allem in Deutschland, den Niederlanden und Belgien, aber auch in Österreich, der Schweiz, Italien und Luxemburg. Hervorgegangen aus der Bündelung des Wareneinkaufs unterstützen die 100 Mitarbeiter des Einrichtungspartnerrings die angeschlossenen Mitgliedshäuser darüber hinaus unter anderem durch gemeinsame Werbe- und Marketingmaßnahmen, die Handelsmarke Interliving sowie vielfältige Beratungs- und Serviceleistungen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Zentralregulierung der Einkaufsrechnungen der rund 1.000 Lieferanten. Daraus erwirtschaftet die Verbundgruppe ihre Erlöse im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Nach Abzug der eigenen Kosten werden sie an die Kommanditisten ausgeschüttet, sodass es keine großen Ergebnis- und Liquiditätsreserven gibt – mit gravierenden Folgen während des Corona-Lockdowns.

Ralf Hausmann, kaufmännischer Leiter der Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG

Der Corona-Hintergrund: handlungsfähig bleiben trotz wegbrechender Einnahmen

Die verordnete Schließung der Möbelhäuser hatte für das seit über 50 Jahren erfolgreiche Geschäftsmodell des Einrichtungspartnerrings dramatische Konsequenzen: Mitglieder, die nichts verkaufen können, ordern auch nichts. Die daraus resultierenden Einnahmen aus der Zentralregulierung brachen abrupt ab. Andererseits liefen die Personalkosten weiter, die wegen des überdurchschnittlichen Anteils qualifizierter Fachkräfte ein wesentlicher Kostenblock sind. Für zwei Drittel der Belegschaft wurde umgehend Kurzarbeit angemeldet, doch das genügte bei Weitem nicht, um finanziell die Handlungsfähigkeit absehbar aufrechtzuerhalten. Ermöglicht hat dies erst der über die Commerzbank beantragte KfW-Kredit, der pragmatisch und schnell bearbeitet wurde. Diese Liquiditätsüberbrückung brachte die notwendige Ruhe, um sich ganz auf die Perspektiven nach Wiedereröffnung der Verkaufsflächen vorzubereiten.

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