Nachhaltigkeit in unserer Anlageberatung für Firmenkunden

1. Nachhaltigkeit in der Commerzbank

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Konzernstrategie. Damit bestimmt sie unser alltägliches Handeln und somit auch unsere Kundenbeziehungen.

Aus diesem Grund unterstützen wir mit unserer Beratung bei der Vermögensausrichtung nach Nachhaltigkeitsfaktoren. Zudem identifizieren wir Nachhaltigkeitsrisiken und machen diese transparent.

2. Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in unserer Anlageberatung

Wir identifizieren und berücksichtigen Nachhaltigkeitsrisiken in unserer Anlageberatung zu Investmentfonds und beziehen diese im Laufe des Jahres, neben anderen ökonomischen Chancen und Risiken, in die Bewertung ein. Hierbei handelt es sich um Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, die tatsächlich oder potenziell erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens haben können. Die Vermeidung relevanter Nachhaltigkeitsrisiken kann dabei zur Reduktion von Anlagerisiken im Vermögen führen und zur Verbesserung des Chance-Risiko-Verhältnisses beitragen.

3. Erwartete Auswirkung von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite der Finanzprodukte

Nachhaltigkeitsrisiken können sowohl zu einem kurzfristigen Wertverlust führen als auch langfristige Auswirkungen auf den Wert einer Anlage haben. Ein kurzfristiger Wertverlust kann z.B. durch einen plötzlichen und unerwarteten Umweltschaden ausgelöst werden. Ein langfristiger Wertverlust kann z.B. auftreten, wenn ein Unternehmen aufgrund von Nachhaltigkeitsaspekten eine grundsätzliche Umorientierung bzw. Anpassung des Geschäftsmodells nicht rechtzeitig vornimmt.

Im Rahmen unserer Anlageempfehlungen für Investmentfonds werden identifizierte Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigt. Bestehen wesentliche Nachhaltigkeitsrisiken, werden diese sukzessive in unsere Voten aufgenommen.

Für Unternehmen und Länder mit besonders hohen Nachhaltigkeitsrisiken werden verschiedene Ausschlüsse vorgenommen Damit reduzieren wir die Wahrscheinlichkeit, dass die Rendite negativ beeinflusst wird.

4. Ausschlusskriterien für unsere Produkte

Wir verzichten auf Finanzinstrumente, die direkte oder indirekte Investments (z.B. Derivate) in Grundnahrungsmitteln wie z.B. Weizen, Mais, Soja tätigen.

Da keine taggleichen Informationen zu den gehaltenen Positionen eines Fonds verfügbar sind, besteht für Fonds ein separater Bewertungsprozess, basierend auf den Veröffentlichungen gemäß Offenlegungsverordnung.

5. Erklärung zu den nachteiligen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit

Nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen können in allen Bereichen der ESG-Betrachtung auftreten. Im Rahmen unserer Analyse von Investmentfonds identifizieren wir nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen und berücksichtigen diese, wenn sie ökonomisch relevant sind.

Da die Wirkung der ökologischen (Environment) und sozialen (Social) Faktoren sowie der nachhaltigen Unternehmensführung (Governance) von Branche zu Branche variieren, werden diese entsprechend der Relevanz gewichtet. Die Gewichtung erfolgt anhand der Branchenlogik von MSCI ESG Research . So ist zum Beispiel der CO2 Ausstoß in produzierenden Branchen höher, als im Vergleich zu Finanzinstituten.

Für die Identifizierung und Messung der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen wird zukünftig auf eine Auswahl von Indikatoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zurückgegriffen.

Die für die Aufnahme in unser Beratungsuniversum geltenden Mindestanforderungen führen zu einer Reduzierung wesentlicher nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen.

Bei den ETFs und Investmentfonds erfolgt die Bewertung von Produkten auf Basis der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen, die von Fondsgesellschaften veröffentlicht werden.

Ergänzend beziehen wir bei den Indexfonds die Bewertung von nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Basis unserer Branchen- und Unternehmensanalysen ein.